Der Schwerpunkt dieses Arbeitskreises ist die Qualifizierung von geeigneten Methoden zur effizienten Schädigungscharakterisierung. DieTeilprojekte des Projektbereichs A sind für ihre Forschungsarbeiten bereits von Beginn der Arbeiten an auf eine mindestens qualitative Charakterisierung von Schädigungszuständen angewiesen. Gleiches gilt für Reinheitsgradbestimmungen an den Materialien im Ausgangszustand. Aufgrund der hohen Zahl an Charakterisierungen werden diese auf die beteiligten Teilprojekte verteilt. Um hierbei innerhalb des TRR 188 eine konsistente Vorgehensweise und dementsprechend eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse verschiedener Teilprojekte zu erreichen, ist eine Standardisierung des Vorgehens innerhalb des TRR 188 unerlässlich. Dabei ist der Projektbereich A auf die Expertise des Projektbereichs B angewiesen. Als Basis dienen die bereits beschriebenen Methoden der lichtmikroskopischen sowie rasterelektronen-mikroskopischen Untersuchungen. Zu Beginn des TRR 188 wird daher im Rahmen des vom TP B05 koordinierten Arbeitskreises effiziente Schädigungscharakterisierung mit den Teilprojekten der Projektbereiche A und B für den jeweiligen Werkstoff eine konsistente Vorgehensweise zur Erfassung von Schädigungszuständen abgestimmt und durch Ringversuche erprobt. Die Durchführung der Charakterisierungen in den einzelnen Teilprojekten wird hierbei durch den Arbeitskreis koordiniert.

Anschließend sollen im Rahmen dieses Arbeitskreises die oben genannten Methoden weiterentwickelt werden mit dem Ziel einer effizienten Schädigungsquantifizierung. Dies kann ggf. auch über indirekte Messmethoden wie elektrische Potenzialmessungen oder Temperaturerfassungen erfolgen. Die zu entwickelnden neuartigen Methoden stellen einen wesentlichen Meilenstein und eine Innovation des TRR 188 dar.

Leitung
Teilprojekt B02
Carl Kusche, M.Sc.
Institut für Eisenhüttenkunde (IEHK), RWTH Aachen