Der SFB/Transregio 188 gratuliert Prof. Dr. Sandra Korte-Kerzel zur Ernennung zum "RWTH Fellow"!

Mit dem RWTH Fellowship würdigt die RWTH Aachen herausragende Professor*innen, die sich in der Forschung besonders profiliert haben und in besonderer Weise um die RWTH verdient gemacht haben.

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat beschlossen, die Förderung des Sonderforschungsbereichs/Transregios (TRR) 188 fortzusetzen. Für die zweite Förderperiode bis Ende 2024 wurden 11,4 Mio. Euro bewilligt. Als Initiator und Sprecher des Sonderforschungsbereiches übergibt Prof. A. E. Tekkaya die Sprecherschaft ab Januar 2021 turnusmäßig an Prof. G. Hirt vom Institut für Bildsame Formgebung  der RWTH Aachen. Weitere beteiligte Einrichtungen in der zweiten Förderperiode sind das Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf und am KIT in Karlsruhe das Institut für Angewandte Materialien – Werkstoff- und Biomechanik.

 

Gemeinsam mit Pierre-Olivier Bouchard (MINES ParisTech, Frankreich), Stefania Bruschi (University of Padova, Italien) und Cem Tasan (Massachusetts Institute of Technology, USA) hat A. Erman Tekkaya als Erstautor das Keynote-Papier „Damage in Metal Forming“ in den CIRP Annals veröffentlicht. Der Inhalt wurde maßgeblich von den im TRR 188 gewonnen Erkenntnissen beeinflusst. Der Vortrag ist hier verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=98WD1SLvLE0.

 

Im Juni 2020 wurde ein neues Gold Open Access-Journal gegründet, dass alle Themen aus dem Wirtschaftsingenieurwesen und der Fertigungstechnik abdeckt. Die Zeitschrift bietet Forschungsarbeiten mit Schwerpunkt in der Grundlagenforschung und angewandter Wissenschaft sowie innovativer Technologien, die das Wissen im Umgang mit und in der Herstellung von Produkten auf Komponenten-, System- und Gesellschaftsebene erweitern. Mit A. Erman Tekkaya als Editor-in-Chief und Markus Bambach als Associate Editor befinden sich neben anderen bedeutungsvollen Wissenschaftler*innen aus aller Welt zwei Experten aus dem TRR 188-Team in der Redaktion.
Der Link zur Zeitschrift ist hier zu finden.

 

Oliver Hering hat am 25.05.2020 seine Arbeit mit dem Titel „Schädigung in der Kaltmassivumformung: Entwicklung, Auswirkungen und Kontrolle“ erfolgreich verteidigt. Diese entstand aus dem Projekt A02 – Schädigungsbeeinflussung beim Kaltfließpressen des TRR 188. Der Vortrag ist in der Mediathek zu finden. Trotz der schwierigen Umstände einer virtuellen Prüfung hat er diese mit Auszeichnung bestanden.

 

Rickmer Meya hat seine Doktorprüfung am 14.05.2020 mit Auszeichnung absolviert. Seine Arbeit „Schädigungskontrolliertes Blechbiegen mittels Druckspannungsüberlagerung“ entstand im Rahmen des Projekts A05 – Schädigungsbeeinflussung bei der Biegeumformung des TRR 188. Der Vortrag ist in der Mediathek einsehbar. Aufgrund der COVID-19-Situation wurde die Prüfung komplett digital durchgeführt – und zwar als erste virtuelle Promotionsprüfung der Fakultät Maschinenbau an der TU Dortmund überhaupt.

 

Herr Prof. Dr.-Ing. Frank Walther wurde von der National University of Science and Technology (NUST MISIS), Moskau, zum Gast-Professor ernannt. Die bereits bestehenden Forschungsaktivitäten insbesondere im Bereich der Entwicklung und Validierung sowie mechanisch-korrosiven Charakterisierung neuer Werkstoffklassen werden durch den Austausch in der Lehre gestärkt und ausgebaut.

 

Bei der Tagung „Fatigue Design and Material Defects“, die bedingt durch die Corona-Pandemie als Online-Konferenz durchgeführt wurde, konnte Sebastian Münstermann im Rahmen eines eingeladenen Plenarvortrags die erfolgreichen Vorarbeiten des Teilprojekts B05 für die zweite Förderperiode vorstellen. Dabei wurden die Konzepte der mikrostruktursensitiven Ermüdungsmodellierung präsentiert, die im TRR188 eingesetzt werden sollen, um den Einfluss umformbedingter, duktil induzierter Schädigung auf die Leistungsfähigkeit ermüdungsbeanspruchter Bauteile zu bewerten. Im Nachgang zur Tagung wurde Prof. Münstermann eingeladen, zu einem Special Issue des International Journal of Fatigue beizutragen.

Weiterhin konnte Manuel Henrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehr- und Forschungsgebiet für Werkstoff- und Bauteilintegrität, die im Teilprojekt B05 entwickelten Methoden zur KI-basierten Erzeugung statistisch repräsentativer Volumenelemente im Kontext der Ermüdungsmodellierung in einem Fachvortrag präsentieren.

 

Der TRR 188 hat sich im Rahmen des Minisymposiums „Damage-controlled forming“ auf der Konferenz „ESAFORM 2020 − 23rd International Conference on Material Forming“ präsentiert. Unter den Teilnehmer/-innen waren mehrere Transregio-Mitglieder, die vor Ort ihre Forschungsarbeiten vorgestellt haben. Dank der hervorragenden Organisation durch die BTU Cottbus-Senftenberg und das Team um Markus Bambach wurde ein Austausch unter den internationalen Wissenschaftler/-innen auf einer eigens eingerichteten Online-Plattform ermöglicht. Dort gab es täglich über 1000 Videoaufrufe sowie über 200 Kommentare zu den Videobeiträgen der Konferenzteilnehmer/-innen. Ausgewählte Beiträge des TRR 188 sind in der Mediathek zu finden.

 

 

Am 05.03.2020 veranstaltete der SFB/Transregio 188 im SuperC der RWTH Aachen University sein zweites Industriekolloquium. Knapp 70 internationale Teilnehmende erhielten in 13 Vorträgen und einer begleitenden Posterausstellung Einblicke in die neusten Entwicklungen im Bereich „schädigungskontrollierte Umformprozesse“. Aufgrund des Corona-Virus wurde die Anreise zahlreicher Teilnehmer*innen und Redner*innen erschwert. Daher wurde das zweite Industriekolloquium kurzfristig parallel als virtuelle Konferenz angeboten, indem Bild und Ton übertragen und sogar einer der Vorträge mittels Video-Chat gestreamt wurde. Der Schwerpunkt der Konferenz lag auf der Charakterisierung sowie der verschiedenskaligen Modellierung von Schädigungsentwicklung während der Herstellung und dem Einsatz von Bauteilen.